Graiguenamanagh Ballyoganhouse, Graiguenamanagh, Co. Kilkenny, Bed and Breakfast

Graiguenamanagh, Co. Kilkenny ist eine der attraktivsten und unberührtesten kleinen Städte im Südosten von Irland.  Eingebettet unter dem “Brandon Hill”, an einer Schlaufe im Barrowfluß, hat sich die Stadt, seit dem Entstehen der Cistercian Abtei im frühen 13. Jahrhundert, wie der Fluß, seinen Weg durch die Jahrhunderte geschlängelt. Obwohl abseits gelegen, ist die Stadt doch von allen wichtigen Richtungen gut zugänglich; zwei Autostunden vom Flughafen oder Fähre in Dublin und nur 45 Minuten vom Fährhafen Rosslare.

Geschichte

Die Duiske Abtei wurde im Jahr 1204 gegründet und von Zisterzienser Mönchen aus Wiltshire in England erbaut.  Seitdem ist die Stadt Graiguenamanagh im Schatten des Berges Brandon durch gute und schlechte Zeiten gewachsen.  Der Name der Stadt kommt von den irischen Wörtern Graig-Na-managh, “der Gutshof oder die Kirche der Mönche” bedeutend. In der Tat waren es die Mönche, die der Stadt einen solchen guten Start gaben. Dem Berichten nach waren sie eine fleißige Bande. Die Mönche in Graiguenamanagh hatten große Schafherden und Webereien, von denen schon im 13. Jarhundert Wolle nach Italien exportiert wurde.  Sie errichteten auch Fischnetze im Fluß und ernteten Lachse und Aale in großen Mengen. 

Das Vermächtnis der Mönche ist heute noch lebendig - Durch den Betrieb der Weberei “Woolen mill”, die immer noch auf ihrem ursprünglichen Ort steht und auch durch die örtliche Fischfabrik, die Aale nach ganz Europa exportiert.

Ein Besuch der Abtei ist ein Muß für alle, die nach Graiguenamanagh kommen.  Liebevoll restauriert um als lokale Gemeindekirche zu dienen, sind doch viele der ursprünglichen Eigenheiten erhalten geblieben. Von besonderem Interesse sind die Reste des im 13. Jahrhundert gelegten Ziegelfußbodens, der über 1 Meter unter dem heutigen Fußboden zu sehen ist.  Auf dem Abteigelände stehen auch zwei bedeutende keltische Kreuze, die auf das achte und neunte Jahrhundert zurückgehen: das Athylkawn und das Ballyogan Highcross.  Sie wurden von Nachbargemeinden im 18. Jahrhundert dorthin versetzt.

Sehenswürdigkeiten

Nirgendwo in Irland findet man schönere natürliche Sehenswürdigkeiten. Der Fluß ist dabei der offensichtliche Mittelpunkt - als zweitgrößter Fluß Irlands, durchfließt er eine malerische Senke, um nur einige Meilen stromabwärts, bei St. Mullins, Gezeitengewässer zu erreichen. Der Fluß fängt die Phantasie und Begeisterung einer Vielfalt von Menschen ein, die sich vieler Freizeitbeschäftigungen in der Natur erfreuen.

Graiguenamanagh Ballyoganhouse, Graiguenamanagh, Co. Kilkenny, Bed and Breakfast

Bootsliebhaber, Kanuisten, Schwimmer und auch Taucher nutzen diesen wunderschönen und natürlichen Fluß. Während der Sommermonate sind zwei Sprungbretter, ein niedriges und ein hohes, am Kai befestigt.

Der Barrow läßt auch das Herz eines Anglers und Fischers höher schlagen. Während die einen sich auf Forellen und Lachs spezialisieren, warten die anderen geduldig auf andere heimische Fische; wie Brassen, Flu ßbarsche, Hechte , “Dace”, Rotaugen und Hybriden. Unsere Urlaubsangler kommen Jahr für Jahr zu unserem angenehmen Towpath zurück.

Der Barrow Towpath, ein Weg am Fluß entlang, der Brandon Hill und das Blackstairsgebirge sind der Grund für den hohen Anstieg der Wanderlustigen, die Graiguenamanagh als Basis für ihre täglichen Ausflüge wählen, um dann abends ein gutes Essen, gute Unterkunft und eine lustige Zeit im Pub zu genießen. Einer von Irlands gekenntzeichneten Wanderwege, der South Leinster Way, führt durch den Ort und ist eine weitere Attraktion für die ansteigende Zahl der Wanderer.

Kunssthandwerke

In Kilkenny und Umgebung gibt es viele kunsthandwerkliche Betriebe, die ihre Inspiration wohl von den Bergen und dem majestätischen Fluß bekommen. Alle diese Betriebe freuen sich über Besucher und haben kleine Geschäfte, in denen sie ihre Ware anbieten, oftmals auch zu Fabrikpreisen. Cushendale Weberei und Duiske Glas sind weitbekannte lokale kunsthandwerkliche Betriebe.

Essen und Trinken

Die Pubs von Graiguenamanagh sind legendär, und wir haben zweifellos nicht zu wenig davon.  Mit 12 Pubs für eine Bevölkerung von nur 1300, sind wir immer froh Besucher zu begrüßen, die zur guten Stimmung beitragen. In vielen Pubs gibt es “live” Musik; traditionell, Rock, Jazz - und sogar im tiefsten Winter gibt es Unterhaltung an mehreren Abenden in der Woche. Es gibt eine immer zunehmende Anzahl von Gaststätten, Cafes und Pubs die Besuchern, wie Einheimischen eine gute Auswahl und Service bieten - von gut bürgerlicher Küche bis Gourmet.  Der Lachs ist bei den Urlaubern besonders beliebt und man kann sich den Lachs sogar selbst fangen.

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